In Mitteleuropa tritt die Blide ab etwa 1200 auf. Wahrscheinlich handelt es sich um eine byzantinische Entwicklung, die von Kreuzfahrern und Arabern übernommen wurde. Vorgänger war die in Mitteleuropa bereits seit dem 10. Jahrhundert nachweisbare Zugblide, bei der bis zu 50 Mann mit Seilen den kurzen Hebelarm ruckartig nach unten zogen. Aufgrund der geringeren Zugkraft von Menschen gegenüber einem wahrscheinlich bis zu über 15 Tonnen schweren Gegengewicht bei der Blide, konnte die Zugblide nur Geschosse deutlich geringeren Gewichts verschießen. Außerdem war sie weniger präzise, da die Zugleistung der Mannschaft von Wurf zu Wurf variierte.
Bau und Bedienung einer Blide setzte großes Fachwissen voraus. Der „Blidenmeister“ war ein gut ausgebildeter Spezialist.
In Wolfram von Eschenbachs Willehalm (um 1200) wird ein „drîbock“ (111,9) im Zusammenhang mit anderen Belagerungsmaschinen erwähnt – dies ist der früheste Beleg für diese Maschine. Nach Auskunft der „Marbacher Annalen“ wurde sie zum ersten Mal von Kaiser Otto IV. bei der Belagerung der Stadt und Burg Weißensee in Thüringen im Jahr 1212 eingesetzt. Quelle: Wikipedia
Trèbuchet Abmessungen: Länge: 180mm Breite: 120mm Höhe: 108mm Der Bausatz besteht aus Resin, Holz und Papierteile Farben, Kleber usw. sind nicht im Bausatz enthalten.
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